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Für die Südumgehung an einem Strang ziehenMi. 26.05.2010

Für die Südumgehung an einem Strang ziehen

Hameln-Pyrmont (HW). Alle Jahre wieder lädt der Arbeitgeberverband der Unternehmen im Weserbergland (AdU) Vertreter aus Wirtschaft und Politik zur Regionalkonferenz Verkehrsanbindung. Und alle Jahre wieder steht bei diesem Termin auch das Thema Südumgehung auf der Tagesordnung, denn dem AdU geht es seit vielen Jahren um eine Verbesserung der Infrastruktur in der heimischen Region.

Referent Markus Brockmann war mit "einem großen Strauß an Maßnahmen" zur 18. Regionalkonferenz ins Hotel "Stadt Hameln" gekommen. Dabei stellte der Leiter der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln zwei Interessen in den Vordergrund: "Das Interesse der Bürger, die an hoch belasteten Straßen leben, und das der Unternehmen für eine bessere Infrastruktur.

Das Neueste von der Südumgehung im Jahr 2010: Nach dem aktualisierten Planfeststellungsverfahren sind bislang 52 Stellungnahmen und Einwände eingegangen, die es nun abzuarbeiten gelte. Was jedoch Zeit in Anspruch nehmen werde, denn ein einziger Einspruch aus dem naturrechtlichen Bereich umfasse allein 239 DIN-A4-Seiten, wie Ute Weiner-Kohl berichtete. "Bislang haben wir aber nichts entdeckt, was uns nach hinten werfen könnte", versicherte die Planerin der Landesbehörde.

AdU-Geschäftsführer Dieter Mefus zitierte aus einem Brief der verhinderten Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug-Möller an den Arbeitgeberverband. Darin spricht die SPD-Politikerin von "einem ziemlichen Kraftakt, der vor uns liegt, um die Südumgehung zu realisieren". Deshalb dürfe man sich nicht auseinander dividieren lassen. Lösekrug-Möller forderte die Organisationen und Verbände der Region auf, "zusammenzustehen". Ein Appell, der vom Landtagsabgeordneten Otto Deppmeyer unterstützt wird.

Artikel vom 26.05.2010 - 17.23 Uhr
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